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Balljungs und Eskorte – VfB holt Flüchtlingskinder zur Lohmühle


„Flüchtlinge in Deutschland“ – Kaum ein Thema bewegt die Menschen in unserem Land derzeit mehr. Der VfB Lübeck engagiert sich bereits seit März 2014 zusammen mit dem Fanprojekt Lübeck und in Kooperation mit der Gemeindediakonie für Flüchtlinge. Gemeinsam ermöglichen wir regelmäßige Stadionbesuche und –führungen, zudem führt unser Stürmer Stefan Richter, zugleich Mitarbeiter des Internationalen Bundes (Träger des Fanprojekt Lübeck), regelmäßige Trainingseinheiten mit jugendlichen Flüchtlingen auf dem Kunstrasenplatz der Lohmühle durch. Mit dem vereinseigenen Kleinbus wird dazu die notwendige Mobilität der Jugendlichen gewährleistet. Anlässlich unserer kommenden beiden Heimspiele gegen Hannover 96 II (23.9., 19:30 Uhr) und VfL Wolfsburg II (26.9., 14 Uhr) soll dieses Projekt nun einen neuen Impuls erfahren.

„Wir freuen uns, 22 Kindern die Möglichkeit geben zu können, die Auflaufeskorten zum Heimspiel gegen Hannover zu bilden“, berichtet Geschäftsstellenleiter Florian Möller. Damit die Kinder einheitlich auflaufen können, unterstützt VfB-Ausrüster Hummel dieses Projekt und stellt zwei Trikotsätze inklusive Hosen und Stutzen zur Verfügung, der Internationale Bund übernimmt die passenden Trainingsanzüge, unser Partner Sportprint die Beflockung. Die Kinder dürfen die Ausrüstung im Anschluss behalten und nehmen so eine bleibende Erinnerung mit nach Hause.

Drei Tage nach dem Hannover-Spiel kommen dann zehn Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren als Balljungs zum Einsatz. Auch sie werden von Hummel mit Trainingsanzügen ausgerüstet. „Wir unterstützen dieses Projekt natürlich sehr gern“, sagt Frank Pöhlmann, Key Account Sales Manager der Firma Hummel. „Das Engagement des VfB zeigt uns einmal mehr, dass dieser Verein der absolut richtige Partner für uns ist.“

Im Vorwege beider Partien kommen die Kinder und Jugendlichen mit unseren Spielern, die in den jeweiligen Heimspielen nicht im Kader stehen, im Restaurant Tribüne auf einen kleinen Imbiss zusammen.

„Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern versuchen, Kindern und Jugendlichen die Eingewöhnung in eine völlig neue Umgebung etwas zu erleichtern und werden auch zukünftig unseren Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten“, sagt Vorstandssprecher Thomas Schikorra.