Website_Anku¦êndigungsbanner _2015-201612

Im Blickpunkt: Der VfL Wolfsburg II


Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Unsere Blicke richten sich bereits heute schon wieder auf unseren Gegner am kommenden Samstag (Anstoß 14 Uhr), den VfL Wolfsburg II.

Als Topfavorit auf den Meistertitel ist der VfL Wolfsburg mit seiner zweiten Mannschaft in die Regionalligasaison 2015/2016 gestartet und scheint dieser Rolle gerecht zu werden. Nach neun Spieltagen stehen die Jungwölfe mit 20 Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz, erzielten mit 23 Toren die meisten der Liga und kassierten mit fünf Toren die wenigsten im gesamten Feld.

Die Wölfe kommen mit der Empfehlung von vier Siegen am Stück zur Lohmühle: Herausragend dabei war sicherlich der 5:0-Auswärtserfolg bei Eintracht Norderstedt und der 6:1-Kantersieg über den TSV Havelse, als das Endergebnis bereits zur Halbzeitpause bestand hatte. Umso erstaunlicher, dass der VfL gerade zu Hause wichtige Punkte gegen Drochtersen/Assel (1:1 am ersten Spieltag) und Eintracht Braunschweig (0:1 am fünften Spieltag) liegen ließ. Die Pleite gegen Braunschweig war die letzte und bislang einzige Niederlage für die Mannschaft von Trainer Valerien Ismael.

Mittelfeldmann Dino Medjedovic ist mit insgesamt sechs Toren (drei davon allein gegen Havelse) erfolgreichster Torschütze seiner Mannschaft, dicht gefolgt von Bastian Schulz (vier Treffer), Albion Avdijaj (3), Sebastian Stolze und Francisco Rodriguez (je 2). Sebastian Wimmer, Marvin Kleihs, Gergely Bobal, Paul Seguin, Hendrik Hansen und Onel Hernandez steuerten die restlichen Treffer zu einem erfolgreichen Saisonstart bei.

Valerien Ismael hat in seiner jungen Trainerkarriere bereits zum zweiten Mal beim VfL Wolfsburg angeheuert. Im Juli 2013 wechselte er vom Nachbarn Hannover 96 II in die VW-Stadt, nach einem Jahr zog es den Ex-Profi, der als Spieler immerhin mit Werder Bremen (2004) und dem FC Bayern München (2006) jeweils das Double gewann, in die Bundesliga zum gerade abgestiegenen Traditionsverein 1. FC Nürnberg. Nach 14 Zweitligaspielen war für ihn in Franken allerdings schon wieder Schluss. Nun will er in Wolfsburg dort anknüpfen, wo er 2014 aufhörte: Als Regionalligameister verabschiedete er sich nämlich ein Jahr zuvor, zum Aufstieg reichte es aber dennoch nicht, weil er mit seiner Mannschaft in den unsäglichen Aufstiegsspielen gegen die SG Sonnenhof Großaspach den Kürzeren zog. Im vergangenen Jahr, da allerdings ohne Ismael, reichte es nur zur Vizemeisterschaft.

Kaum eine Mannschaft ist konstanter in der Spitzengruppe vertreten wie der VfL Wolfsburg mit seiner Zweitvertretung in den vergangenen sieben Jahren. Die schlechteste Platzierung war der fünfte Tabellenplatz in der Premierensaison 08/09, es folgten neben der besagten Meisterschaft 2014 insgesamt drei Vizemeisterschaften, ein dritter und ein vierter Platz.