Im Blickpunkt: Eintracht Braunschweig II

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Im Blickpunkt: Eintracht Braunschweig II

Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison führt uns Anfang Mai erneut nach Niedersachsen und erneut zu einer Zweitvertretung eines Zweitligisten: Am Sonntag, 7. Mai ist die Mannschaft von Trainer Rolf Landerl bei Eintracht Braunschweig II zu Gast.

Eintracht braucht noch Punkte für den Klassenverbleib

Der Kampf um den Klassenerhalt ist in der Regionalliga äußerst spannend: Der SV Eichede steht bereits als erster Regelabsteiger fest, Lupo Wolfsburg hat nur noch Außenseiterchancen. Auch der BSV Rehden läuft bereits einem Vier-Punkte-Rückstand hinterher. Doch damit nicht genug: Bei einem Abstieg des SV Werder Bremen II aus der Dritten Liga und einem gleichzeitigen Nicht-Aufstieg des SV Meppen müsste auch der Viertletzte den Gang in die Oberliga antreten. Sechs Teams müssten sich für den Fall ernste Sorgen machen,  dazu zählt auch Eintracht Braunschweig II. Mit derzeit 37 Zählern ist die Ausgangssituation für die jungen Löwen allerdings komfortabel, die positive Entwicklung der Mannschaft von Trainer Henning Bürger lässt vermuten, dass es auch im kommenden Jahr Regionalliga-Fußball an der Hamburger Straße gibt. 16 Punkte hatte die Eintracht nach der Hinrunde, aktuell sind es schon 21. In der Rückrundentabelle steht man daher auf dem achten Platz. In 2017 verlor Braunschweig II nur drei Partien (0:1 in Norderstedt; 0:3 daheim gegen Lupo Martini Wolfsburg; 1:2 beim HSV II), von den letzten sieben Partien verlor man nur eine, feierte dabei vier Siege und hielt gleich vier Mal die Null.

Ex-VfBer Dogan führt junges Team

Ein gebürtiger Lübecker mit reichlich Profierfahrung ist der König des jungen Löwenrudels: Naturgemäß stellen die Zweitvertretungen die jüngsten Kader der Liga. Mittendrin ist auch die Eintracht mit 22,2 Jahren im Durchschnitt. Der 37-jährige spielende Co-Trainer Dogan würde somit auch als großer Bruder der meisten seiner Mitspieler durchgehen. Abgesehen von der einen oder anderen älteren Ligaleihgabe sind die weiteren Stammspieler nicht älter als 23 Jahre.

19-jähriger mit acht Treffern

Ein Juwel in den eigenen Reihen: Gerade einmal 19 Jahre jung ist Eintrachts erfolgreichster Torjäger: Philipp Tietz traf bislang neun Mal ins Schwarze. Wenn Tietz trifft, sind bis auf eine Ausnahme beim 1:2 gegen VfL Wolfsburg II Punkte garantiert. Er erzielte beide Treffer beim 2:2 gegen den FC St. Pauli II, traf ein Mal beim 3:2-Erfolg in Hannover und schnürte zuletzt zwei weitere Doppelpacks bei den jeweiligen 3:0-Erfolgen in Hildesheim und gegen Rehden. Das Eigengewächs, das bereits seit 2011 für die Gelb-Blauen spielt, ist natürlich auch Torsten Lieberknecht nicht verborgen geblieben. Zehn Mal holte der Braunschweiger Cheftrainer den Youngster, damals noch als A-Jugendlicher unterwegs, in der Rückserie 2015/16 in den Zweitligakader, vier Mal stand er sogar in der Startelf, vier weitere Male wurde er eingewechselt. Ein Tor erzielte er dort bislang. Mit Ausnahme des ersten Saisonspiels gegen Würzburg zählte er in dieser Spielzeit allerdings ausnahmslos zum Regionalligakader.

Stärken in der Fremde

Insgesamt fühlt sich die Eintracht auf fremden Plätzen etwas wohler: Sieben Siege feierte man dort, daheim nur drei. Der VfB konnte auf dem Nebenplatz des Eintrachtstadions allerdings noch nicht gewinnen: Im vergangenen Jahr gab es eine deutliche 0:3-Pleite, im Aufstiegsjahr nach 2:0-Führung nur ein 2:2-Unentschieden. Im dritten Anlauf soll es an der Hamburger Straße nun zu einem Dreier reichen.

Von | 2017-05-24T13:01:04+00:00 5. Mai 2017|Allgemein|