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Im Blickpunkt: Lüneburger SK


Am kommenden Samstag (13:30 Uhr) geht es für unsere Mannschaft zum Lüneburger SK. Die Mannschaft von Trainer Elard Ostermann ist neben dem SV Meppen die einzige Mannschaft, die in dieser Regionalligasaison noch ungeschlagen ist. 

Traumstart für den LSK

Der Lüneburger SK ist die Überraschung der ersten sieben Spieltage. Mit sechs Siegen und einem Unentschieden erwischte der LSK einen absoluten Traumstart und überraschte die Liga. Waren die Heimsiege gegen Lupo Martini Wolfsburg (1:0) und Eintracht Braunschweig II (3:2) zum Auftakt noch kalkulierbar, überraschte die Ostermann-Elf beim Meisterschaftsanwärter ETSV Weiche erstmals (1:0). Gegen Rehden (3:1), in Hildesheim (1:1) und in Egestorf (1:0) hielt die Serie und spülte den LSK auf Platz zwei. Anerkennung gab es dafür nicht allerorts. Jan Zimmermann, ehemaliger VfB-Spieler und aktuell Trainer in Egestorf, zürnte nach der Heimpleite: „Wenn ein Gegner so eine Leistung bringt und am Ende dennoch gewinnt, müssen wir uns Gedanken machen.“ Der LSK lässt sich davon nicht beirren: Am vergangenen Wochenende folgte beim FC St. Pauli II ein 3:0-Erfolg. Mit gerade einmal vier Gegentreffern stellt Lüneburg die beste Abwehr der Liga, drei davon gab es auf dem heimischen Sportplatz.

Königstransfer Mustafa Kucukovic

Für Aufsehen auf dem Transfermarkt sorgten die Lüneburger mit der Verpflichtung von Mustafa Kucukovic. Mit der Erfahrung aus 14 Bundesliga-, 55 Zweitliga- und 30 Drittligaspielen sowie zahlreichen Einsätzen in der ersten dänischen, französischen und zypriotischen Liga kann der 29jährige den Lüneburgern weiterhelfen. Seit Januar 2015 war der Mittelstürmer allerdings vereinslos und wird nun erst langsam über Kurzeinsätze an die Stammelf herangeführt.

Auf den Verlust von Torjäger Kwasi Okyere Wriedt (VfL Osnabrück) reagierte man mit der Verpflichtung des beim HSV ausgebildeten George Kelbel vom Ligakonkurrenten TSV Havelse. Zwei Tore konnte er bislang erzielen.

Insgesamt waren die Lüneburger wiederholt sehr aktiv auf dem Transfermarkt: 15 Spieler verließen den LSK im Sommer, 12 Spieler kamen hinzu. Ein Jahr zuvor waren es gar 20 Ab- und 23 Neuzugänge, 2014 18 Zu- und 18 Abgänge.

Ein Blick zurück

Im Sommer 2014 stiegen der LSK und der VfB gemeinsam in die Regionalliga auf. Seitdem ist der VfB in den direkten Vergleichen noch ungeschlagen (1 Sieg, 3 Unentschieden).

Gespielt wird immer noch in Bardowick

Die Ausnahmegenehmigung hält nun schon ein drittes Jahr: Der LSK trägt seine Heimspiele weiterhin auf dem Heinrich-Langeloh-Platz des TSV Bardowick aus. Die Anlage, die von außen betrachtet den Regionalligaansprüchen kaum bis gar nicht gerecht wird, fasst offiziell 1500 Plätze und seit dieser Saison 65 Sitzplätze.