Im Blickpunkt: Lupo Martini Wolfsburg

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Im Blickpunkt: Lupo Martini Wolfsburg

Alle drei Aufsteiger kämpfen um den Klassenverbleib: Während der SV Eichede schon mit einigem Rückstand am Tabellenende steht, haben die niedersächsischen Vertreter Germania Egestorf/Langreder und unser heutiger Gegner Lupo Martini Wolfsburg noch gute, rechnerische Chancen.

Lupo muss Punkten

Der Lupo-Motor stottert derzeit ein wenig: Elf Zähler aus 13 Partien sind es derzeit, die Lupo Martini Wolfsburg, dessen Ursprung in der Sozialabteilung des Volkswagenkonzerns liegt, als ihn 1962 italienische Gastarbeiter gründeten, in der Rückrunde holte. Zuletzt gab es vier Niederlagen am Stück, unter anderem gegen die direkte Konkurrenz aus Egestorf und Hannover. Der Sturz auf den vorletzten Tabellenplatz war folgerichtig. Die einzigen beiden Siege in diesem Jahr gelangen in Braunschweig (3:0) und daheim gegen Hildesheim.

Kader bleibt zusammen

Angst, dass der Kader bei einem eventuellen Abs          tieg auseinanderfallen könnte, muss man in Wolfsburg nicht haben. Zuletzt verlängerten dieAngreifer Andrea Rizzo sowie Torhüter Marius Sauss ihre Verträge. Auch die Verteidiger Harry Pufal und Dennis Jungk sowie Kapitän Jan Ademeit, David Chamorro Niki Eilbrecht, Piet Amin und Kevin Kuhfeld unterschrieben jeweils Kontrakte über ein weiteres Jahr und werden somit unabhängig von der Ligazugehörigkeit in der Saison 2017/18 für die Wolfsburger auflaufen.Philipp Stucki hingegen wird nicht mehr dabei sein: Der Stammspieler (27 Einsätze bislang) gab aus beruflichen und familiären Gründen seinen Rückzug bekannt.

Franciso Coppi setzt sich ein Denkmal

Als souveräner Meister der Oberliga Niedersachsen gelang Lupo mit 72 Punkten der direkte Aufstieg in die Regionalliga Nord, Germania Egestorf folgte als Vizemeister über die Aufstiegsrunde. Verantwortlich dafür zeichnet sich Trainer Francisco Coppi. Der inzwischen 48 Jahre alte Italiener übernahm Lupo im Sommer 2003 in der Bezirksliga Nord. Zum Vergleich: Der VfB spielte zu diesem Zeitpunkt noch in der 2. Bundesliga. 2005 gelang der Aufstieg in die Bezirksoberliga, 2009 in die Oberliga Niedersachsen, 2016 ging es schließlich in die vierthöchste deutsche Spielklasse. Im Sommer nun tritt Coppi aus freien Stücken ab – und möchte seinem Nachfolger gern eine Regionalligamannschaft übergeben.

Ex-Profi Dammeier folgt

Coppis Nachfolger ist kein Unbekannter. Detlev Dammeier übernimmt mit seiner ersten Trainerstation Wolfsburgs Nummer 2 hinter dem VfL. Der heute 47jährige ist noch bekannt als Aktiver in 248 Erst- und 275 Zweitligaspielen für den Hamburger SV, Arminia Bielefeld, Hannover 96 und den VfL Wolfsburg. Vor drei Jahren versuchte er sich als Sportlicher Leiter beim Drittligisten Preußen Münster, doch nur 42 Tage und ein kritisches Interview später war der Versuch bereits wieder beendet. Zuvor probierte er es in unterschiedlichen Funktionen als Trainer, Scout oder sportlicher Leiter für Bielefeld, RB Leipzig und die SpVg. Steinhagen.

Rizzo ragt heraus

Andrea Rizzo ist der Dreh- und Angelpunkt der Italiener: 12 Tore erzielte der 23jährige in seinen bisherigen 30 Saisonspielen. Eine Vorliebe für Heim- oder Auswärtsspiele ist dabei nicht auszumachen: Sechs Mal traf er daheim, sechs Mal auswärts. Ihm folgen im internen Ranking mit weitem Abstand Philipp Stucki, Harry Pufal und Petrus Amin mit jeweils drei Treffern. Amin bewies bei zwei Treffern seine Jokerqualitäten.

Das Hinspiel…

…, und somit der bislang einzige Vergleich der beiden Vereine, endete 2:2-Unentschieden. Marvin Thiel brachte die Grünweißen früh in Führung, Andrea Rizzo drehte die Partie noch vor dem Seitenwechsel per Doppelschlag. Sechs Minuten vor dem Ende gelang Gary Noel mit einem verwandelten Foulelfmeter noch der verdiente Ausgleichstreffer.

Von | 2017-05-24T13:13:55+00:00 27. April 2017|1. Herren|