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Im Blickpunkt: Lupo Martini Wolfsburg


Wie schon Anfang September geht es für unsere Mannschaft am kommenden Samstag erneut nach Wolfsburg. Diesmal ist aber nicht der VfL Wolfsburg unser Gastgeber, sondern der Aufsteiger Lupo Martini Wolfsburg.

Lupo Wolfsburg mit interessanter Historie

Unter der Obhut der Sozialabteilung des Volkswagenkonzerns gründeten italienische Gastarbeiter im Jahre 1962 den Sportclub Lupo. Mit Lupo, dem italienischen Wort für Wolf, sollte die Verbindung der Vereinsgründer zu ihrer Wahlheimat dargestellt werden. Erste Heimspielstätte war der Sportplatz Berliner Brücke, wo heute die Volkswagen Arena steht. Acht Jahre später wurde mit US Martini Wolfsburg ein zweiter italienischer Verein gegründet. Nachdem Lupo im Jahre 1981 in die Bezirksklasse aufgestiegen war, fusionierten beide Vereine zu Lupo-Martini Wolfsburg. Lupo-Martini Wolfsburg ist der älteste von Gastarbeitern in Deutschland gegründete Verein.

Franciso Coppi führt Lupo in die Regionalliga

Als souveräner Meister der Oberliga Niedersachsen gelang Lupo mit 72 Punkten der direkte Aufstieg in die Regionalliga Nord, Germania Egestorf folgte als Vizemeister über die Aufstiegsrunde. Verantwortlich dafür zeichnet sich Trainer Francisco Coppi. Der inzwischen 47 Jahre alte Italiener übernahm Lupo im Sommer 2003 in der Bezirksliga Nord. Zum Vergleich: Der VfB spielte zu diesem Zeitpunkt noch in der 2. Bundesliga. 2005 gelang der Aufstieg in die Bezirksoberliga, 2009 in die Oberliga Niedersachsen, 2016 ging es schließlich in die vierthöchste deutsche Spielklasse.

Angekommen: Lupo belegt sicheren Mittelfeldplatz

Anders als die schleswig-holsteinischen Aufsteiger Schilksee in der vergangenen und Eichede in dieser Saison findet sich der niedersächsische Vertreter ähnlich wie Drochtersen/Assel im vergangenen Jahr deutlich besser zurecht. Die Anlaufschwierigkeiten hielten genau vier Spiele (kein Punkt, 1:5 Tore) an, dann zündete die Coppi-Elf: 5:2 gegen Eichede, 4:1 in Hannover und 3:1 gegen Havelse  – die Wolfsburger machten einen großen Sprung in der Tabelle. Insgesamt verlor man von den letzten neun Spielen nur eine Partie (0:2 gegen Braunschweig II) und steht als vorläufiger Höhepunkt nach dem 0:0-Remis am vergangenen Wochenende beim FC St. Pauli und nun sogar vor dem VfL Wolfsburg II.

Tormaschine Rizzo Regionalligakompatibel

Beim VfL Wolfsburg ausgebildet wechselte Andrea Rizzo 2012 aus der A-Jugend zu Lupo. Dort ist er in dieser Saison der herausragende Torschütze und hat mit sieben Treffern einen großen Anteil am bisherigen Erfolg der Wolfsburger. Schon in den vergangenen Oberligajahren erzielte er in 112 Spielen 58 Tore.

Gespielt wird…

… im Lupo-Stadio, das für 1.100 Fans Platz bietet. Das Stadion steht in der Hubertusstraße 10, 38448 Wolfsburg.