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Im Blickpunkt: SV Meppen


Topspiel im Emsland: Am Sonntag geht es für den VfB Lübeck zum souveränen Spitzenreiter SV Meppen. Dort haben die Grünweißen die wohl letzte Chance, den Rückstand noch einmal zu verkürzen und das kleine Fünkchen Hoffnung zu wahren, das Meisterschaftsrennen nochmals zu eröffnen.

Zu Hause eine Macht

Auf den VfB wartet zweifellos das Schwergewicht der Liga. elf Punkte Vorsprung haben sich die Mannen von Trainer Christian Neidhart mittlerweile erarbeitet. Die Basis dafür legten sie im heimischen Emslandstadion. Zehn Siege in elf Spielen feierten sie dort vor durchschnittlich über 2400 Zuschauern. Aber ausgerechnet im Derby gegen den VfB Oldenburg gab man vor der Rekordkulisse von 6000 Fans die bislang einzigen Punkte ab. Die Oldenburger gewannen mit 1:0. Dennoch: Bei der im Emsland vorhaltenden Euphorie ist nicht ausgeschlossen, dass der Zuschauerrekord gegen den VfB im ehemaligen Zweitligastadion noch einmal geknackt wird.

Schwächephase im Oktober

Die bislang einzige Schwächephase hatten die Emsländer im Oktober. Auf die Niederlage in Wolfsburg Ende September (1:2) folgten drei weitere sieglose Spiele in Havelse (2:2), in Norderstedt (3:3) und gegen Oldenburg (0:1) mit nur zwei Punkten. Der damals ebenfalls elf Punkte große Vorsprung schmolz auf drei Zähler zusammen. So einen Oktober könnte die Regionalliga noch einmal gebrauchen.

Meppen ist Sembolos zehnte Station

Im Sommer 2006 kam Francky Sembolo aus Kamerun nach Deutschland und heuerte beim FC Oberneuland an. Drei Jahre lang hielt es ihn im Bremer Nobelviertel, ehe es für zwei weitere Jahr zu Holstein Kiel ging. Danach startete für ihn eine echte Deutschland-Reise: Elf Monate Wilhelmshaven, ein Jahr Regensburg, ein halbes Jahr Bielefeld, ein halbes Jahr Halle, drei Monate zurück nach Bielefeld, zwei Jahre Osnabrück und zuletzt ein halbes Jahr Berlin (BAK) – der SV Meppen ist nun seine zehnte Station im elften Jahr. Wird der 31jährige ehemalige Nationalspieler aus dem Kongo nun im Emsland sesshaft?

Wiedersehen mit Marcel Gebers

Erstmals nach seinem Abgang im Sommer 2012 könnte es ein Wiedersehen mit unserem ehemaligen Mannschaftskapitän Marcel Gebers geben. Der inzwischen 30jährige Allrounder war in der Winterpause nach Sembolo der zweite prominente Neuzugang. In den vergangenen fünf Jahren kam Gebers ebenfalls reichlich rum. Am längsten (drei Jahre) hielt es ihn beim Landesrivalen Holstein Kiel, mit dem er auch den Aufstieg in die Dritte Liga schaffte und dort mit fünf Treffern aus dem Spiel heraus zum torgefährlichsten Innenverteidiger der Liga avancierte. Danach ging es für eine Saison nach Offenbach, dann für ein halbes Jahr nach Zwickau. Nun ist er im Emsland angekommen und will noch einmal den Sprung in die 3. Liga schaffen. Nach einem Kurzeinsatz zum Auftakt gegen Rehden durfte er zuletzt gegen Egestorf erstmals über die volle Distanz ran.

Gespielt wird…

…im altehrwürdigen Emslandstadion, das derzeit den offiziellen Namen Hänsch-Arena trägt. Zu Zweitligazeiten ging dort regelmäßig vor einer tollen Kulisse der berühmte Punk ab. Angetrieben von der einzigartigen Blaskapelle hinter dem Tor klopfte man 1992 sogar ans Tor zur Bundesliga. Nach einigen Jahren in der Viert- und Fünftklassigkeit darf man in diesem Jahr erstmals wieder ernsthaft vom Profifußball träumen. Das Stadion fasst 13815 Plätze und wurde 1924 erbaut. Îns Navigationsgerät gebt ihr bitte die Lathener Straße 15 a in 49716 Meppen an.