Neuer Name, altbewährtes Turnier: Zum 22. Mal treffen sich in diesem Jahr nationale und internationale Teams in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg, um im Rahmen des Schweinske Cups den Hallenmeister auszuspielen. Mit dabei ist einmal mehr der VfB Lübeck, der im vergangenen Jahr erst im Finale vom FC St. Pauli mit 1:2 gestoppt wurde. In diesem Jahr wurde das Turnier erstmals auf 10 Teilnehmer aufgestockt, fünf Mannschaften pro Gruppe spielen die insgesamt vier Halbfinal-Teilnehmer aus.
Trainer Uwe Fuchs setzt bei diesem Turnier auf eine blutjunge Mannschaft, an deren Namen sich die Fans schon einmal gewöhnen dürfen, viele von ihnen werden in der Rückrunde auch auf dem grünen Rasen zu sehen sein. Das Tor werden Tobias Braun und Tobias Rott hüten, im Feld sind Nils Lange, Hannes Niemeyer, Steve Müller, Artur Zimmermann, Timo Ehlers, Claudius Weber, Rene Lübcke, Abdoul Martens, Jan-Moritz Bruhn und Aleksandro Petrovic aktiv.
Keine Punkte für den VfB am ersten Turniertag
Der VfB Lübeck startete gegen Cashpoint SCR Altach aus der Bundesliga Österreich mit einer unglücklichen Niederlage ins Turnier. Die Mannschaft von Ex-Bayernspieler Manfred Bender erzielte in der 17. Minute durch Schoptisch das Tor des Tages. Im ersten Durchgang waren die Grünweißen zunächst leicht überlegen, doch Chancen von Gastspieler Aleksandro Petrovic, Artur Zimmermann und Jan-Moritz Bruhn blieben ungenutzt und nach dem Rückstand im zweiten Durchgang ließen Hannes Niemeyer und Petrovic eine Doppelchance ungenutzt (18.) und so blieb es beim knappen 0:1.
Torreicher ging es im zweiten Gruppenspiel des VfB gegen dasTeam Croatia zu - leider zu ungunsten des VfB. Im Minutentakt konnte Torhüter Tobias Rott die Bälle aus dem eigenen Netz holen: Nach dem Rückstand in der ersten Minute konnte Weber zwar noch ausgleichen, doch in der 2., 3., 4. und zwei Mal in der 6. Minute zogen die Kroaten auf 5:1 davon. Direkt nach dem Seitenwechsel musste der inzwischen im Tor stehende Braun nur noch einmal hinter sich greifen: In der 12. Minute kassierte er den 1:6 Endstand. 3.800 Zuschauer besuchten den ersten Turniertag.
VfB gegen Wolfsburg mit stärkster Turnierleistung
Positives gab es für den VfB Lübeck am Samstag aus der Alsterdorfer Sporthalle vom ersten Spiel der Grünweißen zu berichten, auch wenn der Erfolg am Ende ausblieb. Gegen den Bundesligisten VfL Wolfsburg, der am zweiten Turniertag Verstärkung von Marcelinho & Co. bekam (ein Teil der Mannschaft weilte am Freitag bei einem Hallenturnier in Frankfurt), hielten die Grünweißen mit Bravour dagegen und hielten bis zur 12. Minute ein 1:1 Unentschieden. Nach der Wölfe-Führung durch Dzeko (4.) konnte Artur Zimmermann mit einem satten Flachschuß den Ausgleich erzielen (6.), Steve Müller und Claudius Weber hatten eine Minute später sogar die Führung auf dem Fuß - es sollte jedoch nicht sein. Der Bundesligist zeigte sich cleverer und Sascha Riether erzielte acht Minuten vor Schluß den 2:1 Siegtreffer. Drei Minuten später war es erneut Claudius Weber, der die Chance zum Ausgleich hatte, doch das Glück war einfach nicht mit dem Regionalligisten.
Somit war die letzte Partie gegen den USC Paloma bedeutungslos. Dennoch hatte man im grünweißen Lager die Hoffnung, zumindest nicht mit ganz leeren Händen die Heimreise anzutreten, doch dieser Wunsch sollte sich nicht erfüllen, Paloma bezwang den VfB mit 2:0. Kiekbusch (4.) und Sülün in der Schlußminute sorgten für den Erfolg des Hamburgligisten. Martens (7.) und Ehlers (17.) hatten auf VfB-Seite noch die besten Möglichkeiten, doch von Erfolg waren diese Bemühungen nicht gekrönt. Ein weiterer Wehrmutstropfen war die Verletzung von Claudius Weber, der sich im letzten Gruppenspiel bereits nach 48 Sekunden nach einem Zusammenprall mit dem Hamburger Torwart verletzte und vom Platz getragen werden musste.