Enttäuschung bei Andreas Gomig (VfB Lübeck), Joshua Gebissa (VfB Lübeck) und Henrik Sirmais (VfB Lübeck) nach dem Spiel

Nichts zu holen in Norderstedt – VfB unterliegt 0:2


Der VfB Lübeck hat das dritte Auswärtsspiel in Folge verloren: In Norderstedt konnten die Grünweißen die Serie der Eintracht (acht Spiele in Folge ungeschlagen) nicht beenden und verlor unter dem Strich verdient mit 0:2 (0:1).

In der Anfangself des VfB gab es zur Vorwoche drei Veränderungen: Gary Noel ersetzte Stefan Richter, außerdem waren Andreas Gomig (für Jan-Andre Sievers) und Joshua Gebissa (für den gesperrten Aleksander Nogovic) zurück in der ersten Elf.

Der VfB begann durchaus gefällig, versuchte spielerische Elemente auf einem trotz des Dauerregens gut bespielbaren Rasen einzubringen. Norderstedt hingegen stand tief und verlegte sich aufs Kontern. Dies gelang beeindruckend gefährlich, als zunächst Choi (3.) und dann Kunath nach Toboll-Paraden in fast identischen Situationen zum Abschluss kamen, aber jeweils über das leere Tor zielten.

Nach einer knappen Viertelstunde ging die Eintracht schließlich verdientermaßen schon in Führung, als Opoku Karikari nach einer flachen Hereingabe von rechts aus kurzer Distanz völlig frei Toboll überwinden konnte (14.).

Der VfB brachte trotz mehr Ballbesitz bis auf eine Thiel-Gelegenheit nach toller Maletzki-Vorarbeit keine Gefahr auf das gegnerische Tor (19.). Norderstedt hingegen hatte kurz vor dem Pausenpfiff durch den Torschützen Karikari eine weitere große Kopfballgelegenheit – der Ball strich knapp über das Tor (45.).

Im zweiten Durchgang verschoben sich die Spielanteile nun sehr deutlich zu Gunsten der Norderstedter – bei zunehmendem Chancenplus. Zunächst scheiterte Zekjiri im Alleingang an Toboll (49.), kurz darauf scheiterte Toksöz aus der Distanz am Lübecker Schlussmann (51.). Nach einer knappen Stunde Spielzeit war dieser allerdings machtlos, als er einen Kopfball von Lindener zunächst noch entschärfen konnte, gegen Karikaris Nachschuss in den Winkel keine Abwehrchance hatte (58.).

Der VfB hatte durch den eingewechselten Haritos (61.) und Gebissas Pfostentreffer in der Nachspielzeit zwar noch die Gelegenheit zum Anschlusstreffer, doch auch Norderstedt hätte durch Lindener und Kunath (66.) noch ein weiteres Mal treffen können. Am Verdienst des Norderstedter Treffers gab es am Ende keine Zweifel.

Für den VfB geht es am kommenden Samstag daheim gegen den Namensvetter aus Oldenburg mit einem Heimspiel weiter (14 Uhr).

Eintracht Norderstedt: Huxsohl – Mandic, Opoku Karikari, Kunath (83. Karg Lara), Koch, Lindener (89. Kummerfeld), Brown, Choi, Zekjiri (73. Drinkuth), Rose, Toksöz

VfB Lübeck: Toboll – Gomig, Wehrendt, Lindenberg, Noel (76. Ismail), Sirmais, Meyer, Thiel (61. Richter), Büyükdemir (46. Haritos), Gebissa, Maletzki

Schiedsrichter: Axel Martin

Tore: 1:0 Karikari (14.), 2:0 Karikari (58.)

Gelbe Karten: Toksöz , Koch. Karg Lara  – Noel, Meyer