Der seit vielen Jahren beim VfB Lübeck im Nachwuchsbereich tätige Jerôme Arps wird sein Amt als Cheftrainer der grün-weißen U19 zum Saisonende niederlegen und eine Pause vom Trainerwesen nehmen.
„Die letzten Jahre als Trainer waren intensiv und haben mir unfassbar viel Spaß bereitet“, verheimlicht Jerome nicht. Allerdings ist der hohe Aufwand auch nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. „Ab Sommer bekommt mein Privatleben wieder mehr Aufmerksamkeit von mir“, blickt Arps schon einmal voraus.
„Ich stehe schon seit Längerem im engen Austausch mit Jerôme über seine Gedanken und Pläne. Deshalb kommt der Schritt von Jerôme für uns in der Nachwuchsleitung nicht überraschend, sondern ist entsprechend vorbereitet. Wir alle wissen, was unsere Trainer im Nachwuchsbereich an Zeit und Einsatz investieren. Da wird jedem eine schöpferische Pause zugestanden, ohne Zweifel“, zeigt Sportdirektor-Nachwuchs Jonas Toboll Verständnis für den Schritt von Jerôme Arps.
„Zudem bin ich sehr glücklich darüber, dass uns Jerôme als sportlicher Leiter in der Nachwuchsleitung auch über die aktuelle Saison hinaus erhalten bleibt.“
Der VfB Lübeck kann sich nicht genug bei Jerôme für seinen Einsatz in und für Grün-Weiß bedanken. Seit 2018, als beständiger Teil der Trainergemeinschaft aktiv, ist Jerôme über den Kleinfeldbereich, in die U19 als Cheftrainer, in die Nachwuchsleitung bis hin in den Trainer-Staff der Profis unter dem damaligen Cheftrainer Lukas Pfeiffer aufgestiegen und steht für Vereinsidentifikation wie kein Zweiter. Wir freuen uns, dass Jerôme Arps weiterhin Teil der VfB Lübeck-Familie bleiben wird. Wir sagen dem Trainer Jerôme Arps nicht tschüss, sondern lediglich auf Wiedersehen.
Auch Paulo Fernandes wird als aktueller Co-Trainer Abschied nehmen. Über fünf Saisons war Paulo als Trainer im Nachwuchsbereich des VfB Lübeck aktiv. „Es war eine spannende, lehrreiche, aber auch sehr fordernde Zeit“, zieht Fernandes sein Fazit. Auch Paulo Fernandes möchte sich nun mehr seiner Familie widmen. Vermissen wird er den Lohmühlenrasen und das gemeinschaftliche Miteinander dennoch. „Es sind Freundschaften entstanden.“
Die Nachfolge ist bereits geklärt – Lukas Dresbach übernimmt
Den Cheftrainerposten in der U19 übernimmt zur Saison 2025/26 Lukas Dresbach, der dann nach einem Jahr als Trainer der grün-weißen U17 direkt aufsteigt.
„Lukas ist vergangenen Sommer verdientermaßen U17-Cheftrainer geworden. Seine gelebte Identifikation zum Verein, sein voller Einsatz in der Führung seiner Mannschaften sowie seine Bereitschaft, an sich als Trainer und an seiner eigenen Entwicklung zu arbeiten, zeichnen ihn aus“, beschreibt Jonas Toboll die Gründe für die Wahl der Nachfolge. „Schon im letzten Jahr hat er mit seiner U16 gezeigt, was mit einem starken Teamzusammenhalt möglich ist.“
Lukas Dresbach gelang es, mit der U16 in die Oberliga Schleswig-Holstein aufzusteigen. Toboll merkt an: „Es ist wirklich nicht entscheidend, dass die Nachwuchsmannschaften bei uns Jahr für Jahr die Top-Platzierungen einfahren. Viel wichtiger für uns ist, dass das Teamgefüge stimmt und die Spieler und Spielerinnen gern zum Training kommen, um dann ihre Top-Leistung abrufen zu können. So stellt sich der sportliche Erfolg dann auch ein. In der Beurteilung unserer Trainer bleibt dies der Hauptaspekt, nicht die Ergebnisse.“
Intern genießt der im Winter 2022 zum Verein gekommene Lukas Dresbach einen hohen Stellenwert, sodass seine abermalige Beförderung nicht überrascht.
„Im Gespräch mit Jonas Toboll musste ich nicht überlegen und habe sofort zugesagt. Ich freue mich auf die neue Aufgabe, konzentriere mich aber jetzt voll und ganz auf die aktuelle U17“, erklärt Lukas Dresbach selbst.
Der Verein befindet sich nun in Gesprächen mit möglichen Co-Trainern für die zukünftige U19. Welche Aufgaben Malte Hartmann und Maximilian Eske, die zum aktuellen Trainerteam der U19 gehören, zukünftig übernehmen werden, ist noch offen.
„Sowohl Malte als auch Maxi werden ganz bestimmt Teil der VfB-Familie bleiben. Mit beiden sind wir im Austausch über ihre Trainerposition im neuen Jahr“, sichert Toboll beiden einen festen Platz in der Trainergemeinschaft zu.
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