Unsere U21 musste in der Oberliga Schleswig-Holstein zum Auftakt eine Auswärtsniederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Oliver Stutzky unterlag beim Eckernförder SV mit 2:4.
Eckernförder SV – U21 4:2 (2:1)
In der Startaufstellung befanden sich mit Timm Steiner (zuletzt beim SV Schalding-Heining), Maximilian Aberger (SV Todesfelde), Jordan Marquardt (VfR Neumünster) und Lennox Beck (SV Preußen Reinfeld) vier externe Neuzugänge. Orgen Marashi, Paul-Yeboah Boateng und Darius Taiwo, die aus der vereinseigenen U19 aufgerückt sind, spielten ebenfalls von Beginn an. Komplettiert wurde die Anfangsformation von Samuel Schwoon, Julian Seitz und Anès Hadj, die bereits in der letzten Spielzeit unserer U21 angehörten. Das Tor hütete Louis Siefert.
Die Partie begann für unsere Grün-Weißen optimal. Nach einer Ecke köpfte Orgen Marashi zur frühen Führung ein (1.). Bereits in der Anfangsphase musste unsere U21 allerdings das erste Mal wechseln, Bosse Heinemeyer betrat für den mit einer Zerrung verletzten Samuel Schwoon das Spielfeld. VfB-Schlussmann Louis Siefert hielt den Vorsprung fest, als er einen gegnerischen Kopfball parierte. Die Gastgeber drehten jedoch noch vor der Pause das Spiel. Zunächst glich Luc Justen aus, indem er eine 2-gegen-1-Situation erfolgreich abschloss (25.). Kurz darauf fing Rayan Hansen einen missglückten Rückpass unserer U21 ab und traf ins Tor (29.). Unbeeindruckt davon erspielten sich unsere Grün-Weißen selbst eigene Torchancen. Beim Abschluss von Darius Taiwo war allerdings Till Suhr zur Stelle und wehrte ab. Nach einem langen Ball lief auch Orgen Marashi auf den gegnerischen Torhüter zu, der beim Lupfer mit den Fingerspitzen das Spielgerät neben das Tor lenkte. So musste unsere U21 mit dem knappen 1:2-Pausenrückstand in die Kabine gehen. Trainer Oliver Stutzky erklärte: „Mit dem 1:0 war es ein perfekter Start. Danach passiert eigentlich relativ wenig auf beiden Seiten. Wir bringen uns aber um den Lohn, weil wir relativ einfache Fehler machen. Der Gegner hatte drei Möglichkeiten, von denen wir ihnen zwei schenken.“
Nach dem Seitenwechsel war es Nils Wölki, der per Kopfball den Vorsprung der Gastgeber ausbaute (51.). Nachdem Maximilian Aberger ein Foulspiel im Strafraum begangen und die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, verwandelte Leon Apitz den fälligen Strafstoß (70.). Doch trotz der Unterzahl versuchte sich unsere U21 zurück in die Partie zu kämpfen. In der Schlussphase verkürzte Anès Hadj den Spielstand, als er nach guter Kombination die Vorarbeit von Darius Taiwo mit dem ersten Kontakt verwertete (84.). Weitere Möglichkeiten durch Bosse Heinemeyer, Darius Taiwo und Lennox Beck blieben danach ungenutzt, sodass sich unsere Grün-Weißen am Ende mit 2:4 geschlagen geben mussten. Trainer Oliver Stutzky fasste zusammen: „Das Gegentor zum 1:4 ist nicht verhinderbar. Das 2:4 war allerdings wieder verhinderbar im Laufduell auf letzter Linie, wo wir den Gegenspieler dann im Strafraum foulen, anstatt ihn einfach zu stellen. Der anschließende Elfmeter wird ins Tor verwandelt. Wir haben dann fünf bis zehn Minuten gebraucht und lassen noch Torchancen zu. Wir fangen uns dann und machen das 2:4 durch Anès Hadj. Danach spielen eigentlich nur noch wir. Der Gegner ist dann unter Druck gewesen. Der Auftrag, zwei Tore in zehn Minuten in Unterzahl aufzuholen, war dann leider zu schwer. Insgesamt bin ich zufrieden mit der Leistung, das Ergebnis ist aber natürlich ausbaufähig. Wir haben Themen, wo wir es dem Gegner zu einfach machen. Daran müssen wir definitiv arbeiten. Am Dienstag haben wir direkt die Möglichkeit, etwas Zählbares mitzunehmen.“ Mit dem Auswärtsspiel beim Oldenburger SV geht es für unsere U21 bereits am Dienstag, 04. August 2026 um 19:00 Uhr in der Oberliga Schleswig-Holstein weiter.
VfB U21: Siefert – Yeboah-Boateng (79. Zerbe), Steiner (68. Majewski), Aberger, Schwoon (14. Heinemeyer) – Taiwo, Seitz (79. Filimonenko), Beck, Marquardt (61. Hussein) – Hadj, Marashi.
Schiedsrichter: Frederik Simon (Heikendorfer SV).
Tore: 0:1 Marashi (1.), 1:1 Justen (25.), 2:1 Hansen (29.), 3:1 Wölki (51.), 4:1 Apitz (70., Elfmeter), 4:2 Hadj.
Gelb-Rote Karte: Aberger (70.).
Foto: Agentur 54 Grad.
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