„Uns gehen die Feiern nicht aus“, betonte Vorstandssprecher Thomas Schikorra am Samstag in seiner Begrüßungsrede zur Jubiläumsgala, auf der ihm über 230 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Sport sowie aktuelle und ehemalige Spieler, Trainer und Funktionsträger gespannt lauschten. Denn: Das Testspiel-Highlight gegen Sheffield Wednesday wird ebenfalls im Zeichen des Jubiläums stehen und die Signale, am 28. August 2019, dem eigentlichen Geburtstag unseres Vereins, ein Heimspiel in der Regionalliga Nord bestreiten zu dürfen, stehen positiv.

Schikorra blickte in seiner Rede auf seine ersten, persönlichen VfB-Momente zurück, würdigte die Verdienste des ebenfalls anwesenden Ex-Wirtschaftsratsvorsitzenden Günther „Molle“ Schütt und wagte einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben und Ziele. Er apellierte dabei an die Tugenden Zusammenhalt, Identifikation und Begeisterung nicht nur innerhalb einer Mannschaft, sondern im ganzen Umfeld und der gesamten Stadt. In der, so Schikorra, gäbe es genug Potential – und das nicht nur für Profifußball, sondern auch für Erstliga-Handball und -Football.

Dies gefiel vor allem Bürgermeister Jan Lindenau, der die Wichtigkeit des Sports für die Hansestadt hervorhob. Mit Hans-Ludwig Meyer kamen in der Folge der ehemalige und mit Uwe Döring auch der aktuelle SHFV Präsident zu Wort, ehe schließlich Moderator Phillip Kamke, selbst ehemaliger Jugendspieler des VfB und heute für den NDR tätig, die grün-weiße Zeitreise startete und durch unterhaltsame Talkrunden mit unseren Ehemaligen führte.  Sie begann 1958 beim 3:1-Erfolg über den HSV mit dem Torschützen Artur Leipert, ging weiter über die Bundesligaaufstiegsrunde mit Manfred Bomke und Jürgen Brinckmann und fand ihre Höhepunkte in den Aufstiegen 1993, 1995 und 2002. Besonders herzlich war hier das Wiedersehen mit den Aufstiegstrainern Michael Lorkowski und Denny Skwierczynski, den Aufstiegstorschützen Thomas Schlumberger (1993), Torsten Flocken (1995) und Dennis Kruppke (2002), sowie mit Ferydoon Zandi, Martin Przondziono Moritz Marheineke und Henrik Sirmais. Bei Livemusik klang der Abend dann in den frühen Morgenstunden aus. 

Schon jetzt gehen die Planungen weiter – denn wie eingangs bereits erwähnt: Das Jubiläumsjahr ist noch längst nicht zu Ende.