Der VfB Lübeck hat unmittelbar nach den Vorfällen im Zusammenhang mit dem Heimspiel gegen den Hamburger SV II eine umfassende Aufarbeitung eingeleitet und steht seitdem im engen Austausch mit den beteiligten Fangruppierungen. Ziel dieses Prozesses ist es, gemeinsam eine tragfähige und langfristige Lösung zur Lösung des Konfliktes zu finden.
Zur Begleitung der Gespräche hat der Verein einen unabhängigen Mediator hinzugezogen. Die Gespräche verlaufen konstruktiv und werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Eine abschließende Einigung konnte bislang noch nicht erzielt werden.
Als ersten sichtbaren und ermutigenden Schritt haben sich beide beteiligten Fangruppierungen mit dem Vorstand darauf verständigt, dem Landespokalspiel gegen den Kaltenkirchener TS am Sonntag, den 19. Juli 2026 (Anstoß 14:00 Uhr), organisiert fernzubleiben. Der VfB Lübeck bewertet diese gemeinsame Entscheidung als wichtiges Signal der Gesprächsbereitschaft und als gute Grundlage für den weiteren Dialog.
Das Landespokalspiel wird ausschließlich mit geöffneter Haupttribüne ausgetragen. Die Pappelkurve sowie die übrigen Steh- und Sitzplatzbereiche bleiben geschlossen.
Der VfB Lübeck bedankt sich bei allen Beteiligten für die bisherige Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam an einer nachhaltigen Lösung zu arbeiten. Über den weiteren Verlauf der Gespräche wird der Verein zu gegebener Zeit informieren.
Der Vorstand
Foto: Tim Komm
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