Der Erfolgslauf hält an: Im Nachholspiel am Dienstagabend gelang dem VfB Lübeck beim FC St. Pauli II ein verdienter 3:1-Auswärtssieg, durch den die Ungeschlagen-Serie auf mittlerweile fünf Spiele ausgebaut wurde.
Trainer Guerino Capretti nahm in der Startaufstellung im Vergleich zum letzten Spiel lediglich einen Wechsel vor. Robin Kölle startete für den nach seiner fünften Gelben Karte gesperrten Tom Geerkens und übernahm auch die Position im Mittelfeld.
In einer weitestgehend ausgeglichenen Anfangsphase kamen die Gastgeber zu den ersten Abschlüssen, die VfB-Schlussmann Gavin Didzilatis aber sicher parierte. Unser VfB näherte sich dem Tor zum ersten Mal nach einem Zusammenspiel von Herdi Bukusu und Manuel Farrona Pulido an, der anschließende Schussversuch von Julian Albrecht wurde aber geblockt (11.). Zudem schoss Leon Sommer neben das Tor (18.). Sehenswert ging unser VfB dann in Führung: Farrona Pulido wurde auf der linken Seite angespielt, zog in Richtung Tor und schloss ab – leicht abgefälscht landete der Ball zum 1:0 im Tor (20.). Umstritten war eine Klärungsaktion von Torwart Ronny Seibt, der dabei auch Herdi Bukusu abräumte (29.), ein Foulspiel erkannte das Schiedsrichtergespann allerdings nicht. Die Gastgeber wurden über Julian Ulbricht gefährlich, sein Schuss verfehlte aber das Ziel (34.). Kurz vor der Pause wurde es dann noch einmal ereignisreich. Mit einem Lattenkracher war Farrona Pulido seinem zweiten Treffer ganz nahe (39.), auf der anderen Seite verhinderte Sommer mit einer Rettungstat per Kopf den Ausgleichstreffer durch Ulbricht kurz vor der Linie (41.). So ging es für unseren VfB mit einer knappen 1:0-Pausenführung in die Kabine.
Auch in der zweiten Halbzeit war das Spielgeschehen von vielen intensiv geführten Zweikämpfen geprägt. Farrona Pulido sah kurz nach dem Seitenwechsel seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison (55.), weshalb er das nächste Spiel gesperrt verpassen wird. Das gleiche Schicksal ereilte später auch Jorik Wulff (85.), sodass in der nächsten Partie gleich zwei Spieler zu ersetzen sind. Als John Posselt von Emil Staugaard im Strafraum gestoßen wurde (60.), blieb der Pfiff aus. Auf der anderen Seite parierte VfB-Schlussmann Didzilatis einen Kopfball von Romeo Aigbekaen nach einem Freistoß sicher (67.). Die Entscheidung führte der VfB dann in der Schlussphase herbei. Nachdem Herdi Bukusu zunächst mit einem Schuss das Tor noch knapp verfehlt hatte (71.), blieb der Angreifer wenige Augenblicke später vor dem Tor cool und traf zum 2:0 (73.). Max Herrmann zielte für die Gastgeber zu ungenau (74.). Per direkt verwandeltem Freistoß erhöhte der kurz zuvor eingewechselte Felix Drinkuth sehenswert auf 3:0 (77.). Die Gastgeber konnten in der Nachspielzeit durch den neu ins Spiel gekommenen Isma Baraze Adam nur noch verkürzen (90./+1). Am Ende feierte unser VfB gemeinsam mit den zahlreich mitgereisten und über das gesamte Spiel hinweg lautstark unterstützenden Fans einen verdienten 3:1-Auswärtssieg.
Für unsere Grün-Weißen geht es in der Regionalliga Nord am kommenden Sonntag, 03. November 2024 um 15.00 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen II weiter.
FC St. Pauli II: Seibt – Turtschan (60. Dahaba), Appe, Staugaard – Günther, Mahnel (88. Rinal), von Knebel, Herrmann, Brauburger (69. Grunwald) – Ulbricht (77. Baraze Adam), Aigbekaen (77. Hoffmann).
VfB Lübeck: Didzilatis – Sommer, Menke, Westphal, Thiel (89. Schmitt) – Albrecht (87. K. Bukusu), Wulff, Kölle – H. Bukusu (78. Lehnfeld), Posselt (87. Demir), Farrona Pulido (70. Drinkuth).
Tore: 0:1 Farrona Pulido (20.), 0:2 H. Bukusu (73.), 0:3 Drinkuth (77.), 1:3 Baraze Adam (90./+1).
Gelbe Karten: Farrona Pulido, H. Bukusu, Lehnfeld, Wulff, Westphal, Co-Trainer Becken – Appe, Turtschan, Mahnel, Torwarttrainer Weiß.
Schiedsrichter: Lennart Kernchen (TuS Wettbergen).
Zuschauer: 718.
Foto: noveski.com
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