Nach dem 2:2-Unentschieden beim Hamburger SV II haben sich Colin Ulrich, Angreifer Ramiz Demir und Cheftrainer Guerino Capretti zum Spiel geäußert.
Trotz langer Unterzahl zeigte der VfB einmal mehr Moral und kämpfte sich spät zum Punktgewinn, doch die Grün-Weißen wissen auch: Der Anspruch bleibt, Spiele von Beginn an zu dominieren und zu gewinnen.
Colin Ulrich (VfB Lübeck):
„Wir haben leider wieder die Anfangsphase verschlafen. Es zieht sich aktuell ein bisschen durch, dass wir erst in der zweiten Halbzeit richtig ins Spiel finden. Schade, dass wir hinten wieder ein Tor kassieren und uns durch eine Karte selbst schwächen – das darf einfach nicht passieren.
Natürlich ist es gut, dass wir erneut Moral zeigen und uns mit dem Ausgleich wenigstens einen Punkt sichern, aber unser Anspruch ist ein anderer. Wir wollen Spiele gewinnen. Dafür müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein und nicht erst spät ins Spiel kommen.“
Zum nächsten Spiel gegen den Bremer SV:
„Wenn wir von Beginn an da sind und unseren Fußball konsequent durchziehen, dann wollen wir das Spiel natürlich klar für uns entscheiden.“
Ramiz Demir (VfB Lübeck):
„Ich denke, am Ende können wir mit dem Punkt zufrieden sein. Nach der Roten Karte ab der 60. Minute war es natürlich schwer, aber wir haben als Mannschaft Charakter gezeigt und sind trotz Unterzahl noch einmal zurückgekommen. Darauf können wir stolz sein.“
Zum nächsten Spiel gegen den Bremer SV:
„Das wird ein ähnliches Spiel wie im Hinspiel. Der Bremer SV hat zuletzt gute Ergebnisse erzielt, aber wenn wir über unsere Mentalität kommen, die Zweikämpfe annehmen und vor dem Tor konsequent sind, können wir dort etwas mitnehmen.“
Cheftrainer Guerino Capretti:
„Nach dem Spielverlauf können wir mit dem 2:2 zufrieden sein. Wenn man in Unterzahl gerät und trotzdem noch den Ausgleich schafft, ist das definitiv positiv. Ich bin überzeugt, dass wir bei Elf gegen Elf hier mehr hätten holen können – phasenweise waren wir richtig gut im Spiel, haben gut gepresst, Bälle gewonnen und einige ordentliche Aktionen gehabt.
In Unterzahl mussten wir natürlich umstellen, und da hatte Hamburg auch noch Chancen. Philipp hat uns da mit ein, zwei starken Paraden im Spiel gehalten. Trotzdem haben die Jungs alles gegeben, bis zum Schluss gekämpft und sich den Punkt verdient. Das zeichnet uns aus: Wir geben nie auf.
Schade ist nur, dass wir überhaupt in diese Unterzahl geraten – das war völlig unnötig. Aber insgesamt können wir das Positive mitnehmen.“
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