Kein gutes Wochenende für unsere Hansekicker. Die U15 und die U19 mussten sich am Wochenende in ihren Heimspielen geschlagen geben und blieben ohne eigenen Torerfolg. Auch die U14 verlor nach 1:0-Führung noch 1:2 gegen den TSV Kronshagen.

U19 unterliegt Braunschweig am Ende deutlich

Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Der gebürtige Lübecker Deniz Dogan kehrte am Samstag als Trainer der U19 von Eintracht Braunschweig auf die Lohmühle zurück. Dogan absolvierte zwischen 2004 und 2007 124 Pflichtspiele für die Grün-Weißen und erzielte dabei 17 Tore. Gastgeschenke brachte er allerdings keine mit in seine Heimatstadt. Beim 4:0-Erfolg nahm die Eintracht alle drei Punkte mit nach Niedersachsen.

„Wir haben ein ganz schlechtes Spiel gemacht“, redete U19-Coach Norbert Somodi gar nicht lange um den heißen Brei herum. „Es war wohl das Schlechteste während meiner gesamten Amtszeit.“ Braunschweig präsentierte sich dabei noch nicht einmal als Übermannschaft, und dennoch reichte es, einen klaren 4:0-Sieg mit nach Hause zu nehmen. Felix Stumpe sorgte per Doppelschlag für eine 2:0-Pausenführung (25./35.), Karl Ferigo (57.) und Mattes Petereit (83.) legten in der zweiten Halbzeit nach. „Wir haben überhaupt keinen Zugriff gehabt“, so Somodi. „Wir werden dieses Spiel intensiv analysieren und aufarbeiten, wir sind im Abstiegskampf. Das Wort wollte ich eigentlich nicht in den Mund nehmen, denn ich hatte geglaubt, dass es dieses Jahr besser wird.“

Nun stehen für ihn und seine Jungs die Wochen der Wahrheit an. Am kommenden Wochenende geht es zum SC Weiche Flensburg 08, dann kommt Rehden und schließlich geht es zu FT Braunschweig. Somodi formuliert klare Ziele:  „Die kommenden Gegner stehen mit uns unten drin. Unser Ziel ist ganz klar: Drei Spiele, drei Siege. Da zählen keine Ausreden mehr.“

U15 verliert gegen den HSV

Mit 0:2 verloren unsere C-Junioren ihr Heimspiel gegen den ungeschlagenen Hamburger SV, der seine beiden Treffer bereits vor der Pause erzielen konnte. „Das war eine Niederlage, die sich so leider nicht abgezeichnet hat“, haderte Trainer Michael Seitz nach der Partie. „Ein Torschuss aus 20 Metern und ein Elfmeter reichten dem HSV in Hälfte eins zu einem letztendlich ungefährdeten Sieg.“

Defensiv standen seine Jungs sehr gut, sie waren aggressiv in den Zweikämpfen und legten eine hohe Laufbereitschaft an den Tag. So konnte der HSV spielerisch wenig Akzente setzen und musste sich den Sieg hart erarbeiten. „In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel mehr und mehr“, hatte Seitz beobachtet. „Der HSV war bemüht, zu mehr als Distanzschüssen reichte es aber nicht gegen unsere gut gestaffelte Abwehr.“ Sein Fazit: „Wir müssen uns in der Offensive verbessern, um endlich einen guten Auftritt wieder zu belohnen.“

Die nächste Chance dazu bietet sich am kommenden Wochenende, wenngleich die Aufgaben nicht leichter werden. Dann geht es nämlich zum Tabellendritten SV Werder Bremen.