Der VfB Lübeck hat die Englische Woche erfolgreich abgeschlossen und nach zuletzt acht Spielen am Stück ohne Sieg wieder gewonnen. Beim Bremer SV setzten sich die Mannen von Trainer Guerino Capretti nach mehr als 100 Minuten Spielzeit mit 3:2 (3:1) durch und brachten ihren Blitzstart verdientermaßen über die Zeit. Somit steht aktuell eine neue Serie auf dem Papier: Seit mittlerweile fünf Partien ist der VfB ungeschlagen, die Brust vor den beiden Heimspielen gegen die Topteams SV Meppen (15.11. um 14 Uhr) und VfB Oldenburg (23.11. um 14 Uhr) ist ein Stückweit breiter geworden.

Capretti wechselte in seiner Anfangself nach dem 2:2 beim HSV II nur auf einer Position: Der zuletzt gesperrte Bjarne Pfundheller kehrte für Rohin Shivani aufs Feld zurück.  Unsere Mannschaft erwischte einen Traumstart und verwertete in einer historischen Anfangsphase gleich drei der sich bietenden Möglichkeiten. Fabian Istefo wurde bereits in der dritten Minute von Manuel Farrona Pulido in Szene gesetzt und schloss aus 16 Metern stramm ins linke untere Eck ab – 1:0 (3.). Pulido selbst erhöhte nur fünf Minuten später. Sein Abschluss aus der Drehung wurde noch abgefälscht und landete über Torhüter Manitz hinweg zum 2:0 im Tor (8.) Doch damit nicht genug: Nach etwas mehr als einer Viertelstunde stand der aufgerückte Abwehrchef Luca Menke bei einem weiten Freistoß goldrichtig und köpfte aus kurzer Distanz zum 3:0 ein (17.). So hoch und so früh hatte noch keine VfB-Mannschaft seit grauen Verbandsligazeiten in den 1980er Jahren geführt.

Und diese Führung brachten die Grün-Weißen in einem intensiven Spiel auch ins Ziel. Zwar steckten die Gastgeber im weiteren Spielverlauf auf tiefem Geläuf nie wirklich auf und verkürzten durch Leon Gino Schmidt auch schnell zum 1:3 (20.), doch mehr sollte trotz guter Möglichkeiten von Diedhiou per Kopf (23.), einem satten Torschuss von Ken Tchouangue, den Diestel sicher parierte (28.), und H’Maidats Freistoß an den Pfosten (36.) nicht passieren. Insgesamt ließ der wilde Ritt in den ersten 45 Minuten auf beiden Seiten wenig Raum zum Durchschnaufen.

Nach dem Seitenwechsel ging es gemächlicher zu und als Bremens Trainer Ralf Voigt nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit drei frische Kräfte bringen konnte, drohte das Spiel nochmal zugunsten der Hausherren zu kippen. Denn Jonas Kühl erzielte fünf Minuten nach seiner Einwechselung den 2:3-Anschlusstreffer, der trotz aller Bemühungen der Bremer und zehnminütiger Nachspielzeit, die der VfB clever überstand, bis zum Ende Bestand hatte. Die Grün-Weißen verpassten hingegen in dem einen oder anderen Umschaltmoment endgültig den Deckel drauf zu machen, konnten letztlich aber doch verdientermaßen jubeln. Bei den Bremern hingegen saß der Frust tief und Trainer Voigt sah nach dem Spiel in Folge einer wilden Schimpfattacke auf den Schiedsrichter noch die Rote Karte.

Für den VfB geht es nun mit einem Heimspiel gegen den SV Meppen weiter. Das Heimspiel am kommenden Samstag (15.11.) um 14 Uhr steht ganz im Zeichen des Ronald Mc Donald Hauses. Tickets für die nächsten Heimspiele gibts in unserem Webshop.

Foto: VfB Lübeck 

Bremer SV: Manitz – Gröger, Altuntas, Schmidt, Tunc (67. Faltyn), Bretgeld (67. Kühl), K. Tchouangue (67. Warm), Diedhiou (80. Dudock), J. Tchouangue (46. Schlake), Schütt, H’Maidat

VfB Lübeck: Diestel – Melenivskyi, Menke, Pfundheller, Verinac (90.+4 Philipp), Farrona Pulido (90.+8 (Andreas), Thiel, Istefo, Ulrich, Demir (75. Lehnfeld), Ramaki.

Schiedsrichter: Felix Mutz

Zuschauer: 1.096

Tore: 0:1 Istefo (3.), 0:2 Farrona Pulido (8.), 0:3 Menke (17.), 1:3 Schmidt (20.), 2:3 Kühl (72.).

By Published On: 9. November 2025Categories: 1. Herren
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