Gleich mit zwei Teams trat der VfB Lübeck am Nachmittag beim Martin Redetzki-Gedächtniscup an. Während das vermeintlich stärkere Hallenteam, das mit Nils Kjär reichlich und mit Lucas Will und Til Weidemann erste zarte Regionalligaerfahrung aufbieten konnte und zudem um Lerom Shalom, Kenny Korup (beide zuletzt ebenfalls im Regionalligakader) und Jona Vogt sowie Torhüter Christian Spolert ergänzt wurde, nach der Vorrunde ausschied, schaffte es der VfB mit seinem zweiten Team immerhin ins Halbfinale und scheiterte dort erst im Neunmeterschießen am späteren Cup-Sieger Phönix Lübeck. Für das zweite Team hütete Jonas Neumeister das Tor, vor ihm agierten Ramazan Acer, Rinol Lahu, Furhan Kalfa, Samet Demircan, Hayri Akcasu, Veysel Kara und Alessandro Gottschalk.

In der Vorrunde setzte sich VfB I zunächst gegen den FC Anker Wismar mit 3:0 durch (Tore: Vogt, Will, Kjär). Gegen Phönix reichte eine zwischenzeitliche Führung durch Lucas Will nicht, am Ende hieß es 1:1-Unentschieden. Nachdem es gegen Travemünde allerdings einen weiteren Erfolg gab (Shalom, Kjär und Will trafen zum 3:1-Erfolg), setzte es gegen das Überraschungsteam vom SC Rapid eine 1:3-Pleite. In einer hitzigen Partie behielt der Verbandsligist, der sich seinen Startplatz für den Redetzki-Cup erst über das Qualifikationsturnier am Vortag sicherte, den kühleren Kopf und nutzte nach einer schnellen 2:0-Führung eine gleich dreifache Überzahl zur 3:0-Entscheidung. Auch wenn die Grün-Weißen in der Schlußphase noch einmal alles nach vorne warfen, gelang lediglich Shalom der 1:3-Ehrentreffer. Der VfB war somit ausgeschieden.

In der Gruppe A sammelte der VfB II zwar zwei Punkte weniger ein als das Pendant in der Gruppe B, doch der 2:1-Erfolg gegen Eutin 08 und die beiden Unentschieden gegen Dornbreite (2:2) und Lübecker SC (0:0) reichten nach der Auftaktpleite gegen Strand 08 (1:2) dennoch zum Weiterkommen.

Im Halbfinale mussten sich die Grün-Weißen dem  1. FC Phönix Lübeck knapp geschlagen geben. Nachdem nach regulärer Spielzeit kein Sieger ermittelt werden konnte (2:2), bewiesen die Adlerträger im Neunmeterschießen die stärkeren Nerven.

Im Endspiel setzte sich Phönix gegen Rapid, die zuvor überraschend den NTSV Strand 08 ebenfalls im Neunmeterschießen rausgekegelt hatten, mit 2:1 durch.