Unsere U19 hat in der Regionalliga Nord ein Ausrufezeichen gesetzt. Nach der unglücklichen Niederlage beim Tabellennachbarn JFV Calenberger Land in der Vorwoche holten sich die Jungs von Trainer Norbert Somodi die Punkte beim Tabellenzweiten Eimsbütteler TV zurück – 4:2 hieß es nach 90 Minuten. Eine starke Leistung rief auch unsere U15 beim Hamburger SV ab, musste sich am Ende aber dennoch 0:1 geschlagen geben. Chancenlos war unsere U14 gegen den Tabellenführer JFV Hanse (0:5), die Spiele der U23, U17 und U16 fielen aus.

U19 gewinnt beim Tabellenzweiten

Dicke Überraschung durch unsere U19 in der Regionalliga Nord: Nach dem 4:2-Erfolg beim Eimsbütteler TV verschafften sich die Jungs von Trainer Norbert Somodi weitere Luft im Abstiegskampf. „Es war ein toller Sieg, damit war nicht zu rechnen“, so Somodi nach den umkämpften 90 Minuten. 

Jamie-Liam Shalom brachte den VfB vor der Halbzeitpause in Führung (38.), ein Eigentor kurz nach dem Seitenwechsel verhalf den Grün-Weißen auf die Siegerstraße. Zwar konnten die Hamburger durch Dominik Akyol schnell verkürzen (53.), doch Vico Dombrowski stellte 18 Minuten vor Schluss auf 3:1 (72.). Auf Akyols erneuten Anschlusstreffer vier Minuten später hatte Marius Kluge die passende Antwort zum 4:2-Endstand (87.). „Unangenehm in den Zweikämpfen, wir haben schnell nach vorn gespielt, waren effektiv in der Chancenverwertung“, resümierte der Trainer. „Eimsbüttel hatte mehr vom Spiel und wohl auch die besseren Chancen. Hinten heraus hatten wir etwas Glück, dass wir nicht noch das 3:3 bekommen und haben es dann aber mit dem 4:2 souverän gemacht und die drei Punkte mit nach Lübeck gebracht. Wir müssen am Sonntag gegen Heide nun nachlegen.“

Der Heider SV ist aktuell erster direkter Absteiger.

 

U15 verliert unglücklich

Ein frühes Tor aus der sechsten Minute bescherte dem gastgebenden Hamburger SV am Samstag den Sieg über unsere U15. Möglichkeiten auf den Ausgleich hatten unsere Grün-Weißen in einem guten Spiel ausreichend, zu einem Punktgewinn sollte es am Ende aber nicht reichen.

„Die Jungs haben das wirklich gut gemacht“, befand Coach Jonas Toboll. Früh störte seine Mannschaft den Gegner im Aufbauspiel, glänzte mit vielen Ballgewinnen, agierte dann aber leider nicht so selbstbewusst wie gewünscht. en Hamburgern ließ man zu viele Torchancen, die aber allesamt nicht genutzt wurden. „Teils gut verteidigt, teils gut gehalten, ab und an hatten wir auch das notwendige Glück“, sagte Toboll. „Das Gegentor war hingegen zu einfach. Es resultierte aus einer Ecke und mit Unterstützung des Windes.“ Dem Rückstand liefen seine Jungs dann die gesamte Partie hinterher.

In der zweiten Halbzeit ließ der VfB, nun mit dem Wind im Rücken, den Gegner nicht mehr zur Entfaltung kommen. „Das war Angriffspressing par excelance, die Jungs sind marschiert, haben Bälle abgefangen, mutig gespielt“, lobte Toboll. „Wir sind mit Doppelpässen in die gefährlichen Zonen und dann schließlich auch zu Abschlüssen gekommen. Das war richtig gut, wir hätten uns den Ausgleich verdient gehabt, wenn nicht sogar mehr. Ich muss meiner Mannschaft vom taktischen und kämpferischen Einsatz her ein Lob aussprechen. Ich bin stolz auf die Jungs, dass sie es so angenommen haben. Das war wirklich gut. Das müssen wir fortsetzen und nun dranbleiben, um in den nächsten Wochen auch Zählbares mit nach Hause zu nehmen.“

 

U14 unterliegt JFV Hanse Lübeck deutlich

Die Rollen waren schon vor der Partei klar verteilt. Unsere U14 gingen als klare Außenseiter in das Spiel gegen den bislang ungeschlagenen Lokalrivalen JFV Hanse, das zudem durch das stürmische Wetter für beide Teams sehr unangenehm zu spielen und in vielen Aktionen beeinflusst wurde. Hanse setzte sich am Ende deutlich mit 5:0 (2:0) durch.

Der designierte Meister begann druckvoll und erspielte sich einige sehr gute Torchancen, um schon in der Anfangsphase durch Harman Said (12.) und Jona Mats Koepke (14.) schnell und deutlich mit 2:0 in Front zu gehen.

„Wir versuchten, den Gegner früh zu stören und somit aus den Ballverlusten auch Kapital schlagen zu können“, erklärte Trainer Steffen Böhnke seinen Matchplan. Leider wurden die Balleroberungen nicht in Torchancen umgemünzt, sodass nur zwei Standardsituationen in der ersten Halbzeit für Torgefahr sorgten.

Mit einem weiteren Doppelschlag kurz nach der Pause erneut durch Koepke (40./FE) und Fabio Hartwig (41.) geriet der Favorit dann folgerichtig auf die Siegerstraße.

Der Verlauf des zweiten Durchgangs glich dem in der ersten Halbzeit. „Wir versuchten etwas zu kreieren, aber der Gegner war einfach nicht zu knacken“, stellte Böhnke fest. „Unsere wenigen Torchancen blieben erneut ungenutzt.“

Hanse erhöhte in der 53. Minute verdientermaßen durch Gianluca Jay Messina auf 5:0. 

„Heute hatten wir keine Chance auf den Sieg, da der Gegner einfach zu überlegen gewesen ist“, analysierte Böhnke nüchtern. „Die körperliche Überlegenheit wurde heute deutlich ausgespielt. Wir hatten auch zu viel Respekt und haben uns zu viele Fehler geleistet, die der Gegner gnadenlos ausgenutzt hat. Auch die Zweikampfstärke war heute nicht vorhanden, um die Zweikämpfe entsprechend zu gewinnen. Hanse hat verdient gewonnen gezeigt, warum sie auch am Ende der Saison Meister werden.“