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Im Blickpunkt: BSV SW Rehden


Gegen den BSV Rehden gilt es, eine schwarze Serie zu beenden. Noch nie gewann der VfB auf der Lohmühle gegen den Verein aus dem Landkreis Diepholz.

Düstere Bilanz: In drei Heimspielen nur ein Punkt

Im Sommer 2012 stieg der Ballsportverein Schwarz-Weiß Rehden erstmals in die Regionalliga auf, Anfang September kam es dann zum ersten Vergleich auf der Lohmühle: Der Aufsteiger überraschte die damals von Ramazan Yildirim trainierte VfB-Elf und siegte deutlich mit 4:1 Deutlicher wurde es sogar noch nach dem Wiederaufstieg des VfB. Im April 2015 gewannen die Niedersachsen mit 4:0. Im Februar dieses Jahres rettete Moritz Marheineke, der auch schon beim 1:4 traf, mit seinem Tor in der Nachspielzeit beim 1:1-Unentschieden immerhin den ersten Punktgewinn. Dass die Grünweißen Rehden durchaus bezwingen können, bewiesen sie im Oktober 2014 beim 2:0-Auswärtserfolg. Zudem stehen in der Fremde noch ein 5:3-Erfolg im Pflichtfreundschaftsspiel 2013 sowie eine 0:3-Niederlage aus dem August 2015 in der Bilanz.

12 Punkte aus 16 Spielen: Trotz Trainerwechsel im Tabellenkeller

Nur zwei Saisonsiege konnte der BSV Rehden bislang feiern. Daheim gegen Norderstedt gab es einen 2:0-Erfolg, beim Aufsteiger und Tabellenletzten SV Eichede gewann man mit 2:1. Acht Spiele in Serie sind die Schwarz-Weißen mittlerweile ohne dreifachen Punktgewinn. Daran änderte auch der sehr früh und in Teilen überraschend vorgenommene Trainerwechsel nichts. Der 46-jährige Stephan Ehlers, erst zu Saisonbeginn verpflichtet, musste nach nur zehn Regionalligaspielen und einer 0:1-Niederlage Anfang Oktober gehen. Die Bilanz wurde nicht besser: Man erzielte in sechs Partien nur noch drei Treffer und blieb bei drei Unentschieden und drei Niederlagen sieglos. Rehden sackte auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt derzeit drei Punkte. Für den neuen Trainer Stefan Stuckenberg (Foto), der bislang nur tieferklassig bei Blau Weiß Lohne und TV Dinklage tätig war, steht noch viel Arbeit an. Als Co-Trainer steht dem A-Lizenz-Inhaber der ehemalige Rehdener Ligaspieler Hugues M’Bossa zur Seite.

Zurück zum Ex: Ganz erfolglos war die Arbeit von Stephan Ehlers nicht. Im Landespokal trumpften die Diepholzer stark auf, schalteten nacheinander die Regionalligakonkurrenten VfB Oldenburg (1:0), SV Meppen (3:1) und TSV Havelse (2:1) aus und haben nun mit einem Sieg im Halbfinale gegen den Lüneburger SK die Chance, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren.

Zweitschlechteste Offensive

Mit bislang 14 erzielten Treffern hat in der Regionalliga Nord nur der SV Eichede eine noch schlechtere Trefferqoute vorzuweisen. Fünf Tore davon erzielte Moses Lamidi, der allerdings seit dem Trainerwechsel nicht mehr traf.

Mehr als zwei Tore in einem Spiel gelangen den Schwarz-Weißen nie – und das zuletzt im September in Eichede. Kanonenfutter sind die Rehdener allerdings nicht: Die Defensivschwäche der ersten vier Punktspiele, in denen es 13 Gegentreffer gab, ist abgestellt. In den folgenden zwölf Spielen gab es nur noch 15 Gegentore, drei davon im letzten Heimspiel gegen den FC St. Pauli II.

So geht’s weiter

Vor dem Jahreswechsel und nach dem Gastspiel auf der Lohmühle stehen noch zwei Heimspiele gegen Drochtersen/Assel und VfL Wolfsburg II auf dem Spielplan. In der Winterpause wird man dann den Geist aus 2014/15 beschwören müssen: Damals beendete man die Hinrunde sogar mit nur 12 Zählern, feierte aber mit famosen 32 Rückrundenpunkten als drittbeste Rückrundenelf noch den sicheren Klassenerhalt.