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Im Blickpunkt: Eintracht Norderstedt


Drei Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen – die erste Zwischenbilanz nach acht Spielen fällt für unseren kommenden Heimgegner Eintracht Norderstedt (Freitag, 19:30 Uhr) durchwachsen aus. Eine positive Tendenz ist erkennbar: Die letzte Niederlage liegt vier Wochen zurück (0:2 in Rehden), danach holte die Mannschaft von Trainer Thomas Seeliger ein Sieg und zwei Unentschieden bei nur einem Gegentor.

Erstmals im DFB-Pokal

Erstmals in der Geschichte qualifizierte sich die Eintracht im Mai durch ein 4:1 nach Verlängerung gegen den Oberligisten Altona 93 für den DFB-Pokal. Mit Greuther Fürth bekam die Seeliger-Elf einen alt eingesessen Zweitligisten zugelost, gegen den man die bislang wohl beste Saisonleistung ablieferte. Das 4:1 für die Franken fiel am Ende deutlich höher aus, als es der Spielverlauf hergab. Drinkuth traf für die Norderstedter zehn Minuten vor dem Ende zum zwischenzeitlichen 1:2.

Um erneut in den Genuss eines solchen Festtages zu kommen, muss Norderstedt nun erneut durch die schier endlos lange Mühle des Landespokals. In der vierten von insgesamt acht Runden steht die Eintracht bereits, trifft dort Anfang Oktober auf den Bezirksligisten Juventude.

Nach Lüneburg ist vor Lüneburg

Nach dem Spiel beim Lüneburger SK trifft der VfB am Freitag erneut auf Lüneburg. Diesmal allerdings heißt er Jan mit Vornamen und stellt den torgefährlichsten Angreifer der Norderstedter. Vier der bislang neun Saisontreffer steuerte der 25jährige bei. Lüneburg kam im Sommer 2013 aus Elmshorn und erzielte seitdem in 89 Regionalligaspielen 34 Treffer.

Mit neun Treffern in acht Spielen verfügt Norderstedt über die sechstschlechteste Offensive der Liga, mit der gleichen Anzahl an Gegentoren allerdings auch über die fünftbeste Defensive.

Kulikas ersetzt Schultz

Mit Laurynas Kulikas haben die Norderstedter einen interessanten Mittelstürmer verpflichtet. Dem 22jährigen, dem während seiner Zeit beim FC St. Pauli eine große Karriere prognostiziert wurde, gelang bei seinen späteren Stationen VfL Bochum und Hamburger SV aber nicht der entscheidende Durchbruch. Der gebürtige Kieler feierte aufgrund eines Außenbandrisses erst vor drei Wochen im Heimspiel gegen Hildesheim sein Debüt und stand am vergangenen Wochenende beim 1:1 gegen den FC St. Pauli II erstmals in der Startelf. Er soll den zu Altona 93 abgewanderten Marco Schultz ersetzen. Insgesamt kamen im letzten Transferfenster acht Spieler, darunter der gebürtige Henstedt-Ulzburger Felix Drinkuth (zuletzt Eintracht Braunschweig II) und der Todesfelder Torhüter Lukas Benner.

Ein Blick zurück

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams ist noch mit reichlich Zündstoff verbunden. Der VfB stand Ende April mitten im Abstiegskampf und führte in Norderstedt lange Zeit durch Marvin Thiel mit 1:0. Jener Thiel sah im zweiten Durchgang eine umstrittene Rote Karte, Norderstedts Jan-Philipp Rose heizte die Situation durch eine schauspielreife Einlage zusätzlich an. In der Nachspielzeit erzielte Marko Schultz noch den Ausgleichstreffer. Insgesamt stehen seit 2014 zwei Unentschieden und jeweils ein Sieg für beide Seiten in der Bilanz.

So geht’s weiter

Für Norderstedt stehen nun Spiele gegen die derzeitigen Topteams der Liga an: Nach dem Heimspiel gegen Drochtersen/Assel am kommenden Wochenende folgen die Topplatzierten Teams vom VfL Wolfsburg II, Lüneburger SK, TSV Havelse, VfB Oldenburg und Hamburger SV II.