Ohne Punktgewinn hat sich der VfB Lübeck von den 22. Hallenmasters verabschiedet. Sowohl gegen Phönix, als auch gegen Holstein Kiel II und den TSB Flensburg zog unsere junge Mannschaft den Kürzeren. Den Titel sicherte sich vor rund 1000 begeisternden Fans verdientermaßen der SV Todesfelde.

Zurück zu Grün-Weiß: Gegen den Lokalrivalen 1. FC Phönix gab es zum Auftakt eine 0:3-Niederlage. Kenny Korup gab in der ersten Minute zwar den ersten gefährlichen Warnschuss ab, die Tore aber erzielten die Adler in Person von Marco Pajonk (2) und Marcus Steinwarth (1).

Zweites Spiel, zweites Derby, zweite Niederlage. Auch gegen die U23 der KSV Holstein gab es für den VfB nichts zu holen. Hier leiteten die Grün-Weißen die Niederlage allerdings selbst ein, ein Patzer von Korup ermöglichte Kiels Kulikas das entscheidende Tor zum 1:0-Erfolg. 

Gegen den TSB Flensburg gelang im letzten Gruppenspiel das erste Turniertor. Til Weidemanns Treffer bedeutete zugleich die 1:0-Führung, die den Jungs aber auch noch aus den Händen glitt. Immerhin: Timo Carstensens Fallrückzieher-Treffer in der Schlussminute war allein das Eintrittsgeld wert und hatte Tor-des-Monat-Qualität in einem ansonsten eher körperbetonten Turnier mit wenig spielerischen Akzenten.

Mit Holstein Kiel schied auch der klassenhöhere Regionalligist trotz zweier Siege in der Vorrunde aus. Phönix und TSB Flensburg zogen ins Halbfinale ein, in der Parallelgruppe setzten sich der SV Todesfelde und der SC Weiche Flensburg 08 durch. Todesfelde und Weiche setzten sich durch und trafen nach dem 1:1 in der Gruppenphase im Endspiel erneut aufeinander. Hier setzte sich „Tofe“ mit 3:1 verdientermaßen durch und machte in der Folge die Nacht zum Tage.